Weg von zuhause.

Veröffentlicht: 11. Januar 2017 in Allgemeines

Als ich vor ein paar Wochen nach Sturmwind kam, fand ich mein Tagebuch unter den Holzbohlen meines Zimmers. Zum Glück hat es niemand gefunden. Ich war erschrocken, wieviel Zeit vergangen war, seitdem ich etwas geschrieben habe. Dabei ist viel passiert: Mein Kondo ist im Tal der Vier Winde zurückgeblieben, er ist inzwischen zu alt und wacklig auf den Beinen. Mama hat mir einen jungen Säbelzahltiger gekauft, aber der ist noch zu jung und nicht richtig ausgebildet. Ich nehme ihn als Begleittier, um meinen Wolf zu schonen. Für den habe ich einen wirklich guten Sattel bekommen, an welchem man viele Vorräte befestigen kann. Das brauche ich auch, denn da wo ich bin, gibt es in den Gaststätten keinen Disteltee zum Frühstück, wenn es überhaupt Gaststätten gibt. Also muss ich Decken, Zelte und getrocknete Silberdisteln mitnehmen.

Warum ich hier bin? Nun, das hat mehrere Gründe: Ich wollte einfach raus aus Sturmwind, und Mama sagte, das wäre bei uns Elfen so, wenn wir erwachsen werden. Wir würden dann durch die Lande streifen und uns einen Platz suchen, an dem wir leben wollen. Sie tat mir leid, vor lauter Kummer ist sie ganz schwarz geworden. Ich musste ihr versprechen, regelmäßig zu schreiben, auch wenn die Briefe per Schiff ewig unterwegs sind.

Ich bin in dem Landesteil *Hochfels* unterwegs, der sehr rau und kalt ist. Es ist die Heimat der Tauren- Oft ist man tagelang unterwegs, ohne jemand anderen zu begegnen. Selbst die Gaststätten sind in Höhlen untergebracht. Es soll aber auch wärmere Landesteile wie Val`Shanar (oder so ähnlich geben), in welchen Elfen wohnen. Ich habe schon seit Ewigkeiten nicht mehr Darnassisch gesprochen! Leider konnte mir niemand sagen, wie Val`Shanar lieg, weder in Hochfels noch in Sturmheim wusste das jemand.

Ich muss jetzt aufhören, das viele Schreiben strengt mich an.

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Tante Hurriya

Veröffentlicht: 17. November 2014 in Allgemeines

Tyrande hat den Befehl gegeben, dass alle Elfen sich versammeln müssen, um die sogenannte Eiserne Horde zurückgeschlagen. Mama hat eingesehen, dass dies wohl auch Allu und mich betrifft und uns nach Sturmwind zurückbeordert. Die Überfahrt war ziemlich stürmisch, aber nicht gegen das, was noch kommen sollte.

Als ich eines Abends aufwachte, stank es im ganzen Haus so komisch. Noch mehr als Alluwen und die anderen Fellknäul, wenn es geregnet hat. Und als ich in die Küche kam, saß sie am Tisch: Tante Hurriya. Nicht nur, dass sie stinkt, sie ist auch ziemlich furchteinflößend.

Ernsthafte Gespräche

Veröffentlicht: 22. November 2012 in Allgemeines

Ich habe aus Versehen ein junges Kroko getötet und Mama hat es mitbekommen. Sie war mal wieder sauer und hat gesagt, dass sie gedacht hätte, dass sich die Familie einig wäre keine Kinder und Mütter zu töten. Und wie es mir gefallen würde, wenn sie jemand töten würde. (Worauf ich lieber keine Antwort gegeben habe, da ich sie nicht weiß).

Außerdem hat sie mich und Alluwen auf einen Bauernhof nach Halbhügel geschickt, weil sie Angst hat, der König könnte uns für seinen Krieg brauchen. Ich habe ihr gesagt, dass dort auch eine Menge Horde rumläuft, aber die hält sie für nicht so gefährlich wie den König.

Jetzt sitzen wir hier und es schrecklich langweilig. Für den Markt haben die Leute immer nur das Nötigste an Kleingeld dabei und der Pups ist immer auf Jagd. Nur Alluwen gärtnert mit Begeisterung.

Wenn sich der Krieg verschärfen sollte, muss ich einen Weg finden, Mama zu entwischen. Es ist unglaublich, sie ist ein paar Tagesreisen entfernt und ich habe immer noch Angst. Auf jeden Fall kann ich doch nicht meine Freunde kämpfen lassen, während ich hier versauere.

Also meinen Kodo bekommen sie nicht

Veröffentlicht: 6. November 2012 in Allgemeines

Mama hat sich immer noch nicht abgeregt. Ich weiß auch nicht, wann das der Fall sein wird, so sauer war sie das letzte Mal, als sie mein Kinderbettchen abbaute (Nur um es ein paar 100 Jahre später für Allu wieder aufzubauen, hat sich also echt gelohnt) und ihren ganzen Schmuck unter der Matratze gefunden hat. Was ich mir jetzt jeden Abend anhören darf, weil dies wohl der Zeitpunkt war, an dem sie glaubte zu merken, dass ich auf etwas geraten würde, was sie *die schiefe Bahn* nennt. Was immer sie damit meint, Mama spricht andauernd in Rätseln und Winter will ich nicht fragen, weil sie dann immer sagt, ich wäre blöd.

Die letzten Tage haben wir den Anbau gesäubert, wobei ich mich darauf beschränkte, die Besen aus Silbermond zu befehlen. Wenn ein Freund vorkäme und sehen würde, wie ich auf Knien putze….diesen Ansehensverlust könnte ich durch den größten Bruch nicht wieder gut machen. Ich erklärte den Besen gerade, dass sie ruhig auch die Ecken säubern könnten, als Mama mit zwei Ureinwohnern des neuen Kontinents reinkam. Sie erklärte, dass das Waisenhaus überfüllt wäre und die beiden deswegen bei uns wohnen könnten. Und nein, sie würde mich nicht das wöchentliche Gold für die Unterbringung abholen lassen.

Die beiden wurden in dem Kloster ausgebildet, welches ich schon so toll fand. Eine von ihnen, Sushima (Sie behauptet krampfhaft, noch nie etwas von Schwarzbauchmatschflossern gehört zu haben) hat sogar richtig intensiv mit den Mönchen trainiert, und soll nun in der Welt da draußen Erfahrung sammeln. Jetzt habe ich endlich jemanden, mit den ich üben kann.

Die andere Malalai, schleppte einen Haufen Bücher hinter sich her und wurde sofort von Winter zur neuen besten Freundin erklärt. Ich frage mich, wie lange Mal brauchen wird, um rauszufinden, dass sie Winter viel zu stämmig ist und umgekehrt, dass sich aus einem Pandaren kein Hungerhaken machen lässt.

Die können nämlich bei ganz schon zulangen und ich frage mich ernsthaft, ob sie nicht mehr an Essen verbrauchen, als die Stadt uns zukommen lässt.

Nach dem Essen gingen wir runter in den Stall, Tiere füttern, pflegen und angucken. Irgendwie sehen sie meinen Kodo so seltsam an und ich habe aus ihm vorsichtshalber eine wilde Bestie gemacht, die buckelt und versucht jeden abzuwerfen. Ich hoffe, dass das gewirkt hat.

Neue Reittiere

Veröffentlicht: 29. Oktober 2012 in Allgemeines

Mama hält mich an der kurzen Leine und hat ständig neue Aufträge für mich, vor allem, weil wir das Nebenhaus dazu gekauft haben und dort Untermieter einziehen sollen.
Raus darf ich nur noch kurz und so war ich froh, als die mich und Allu losschickte, um Yaks, was wohl sehr angesagte Reittiere sind, zu holen. Und als Beweismittel hat meine Schwester Winters magischen Apperat mitgenommen.


So sehen diese *Yaks* aus. Noch ungepflegter und verwuschelter als Alluwen.


Für jeden von uns ein Yak.


Ich werde lange brauchen, bis ich auf ihnen wirklich das Gleichgewicht halten kann.


Sie riechen ein wenig streng, und auch wenn das im Zwergenviertel nicht weiter auffallen wird, habe ich es in die Waschanlage gegeben.

Diplomatische Verwicklungen

Veröffentlicht: 23. Oktober 2012 in Allgemeines

Zuallerst: Ich habe den verlorenenen Meister gefunden und er hat mir ein sehr intensives Training zukommen lassen, welches aber noch lange nicht abgeschlossen ist. Die nächsten Wochen, vielleicht sogar Jahre, muss ich ihn aufsuchen um zu lernen, was sie uns in der Schurkenschule nicht beigebracht haben – sich so zu konzentrieren, dass ich Bretter und Steine durchschlagen kann. Ich habe den Heini im Jadewald mit seinen *Finde deine innere Mitte* für total bekloppt gehalten (Alluwen war von ihm total begeistert), aber jetzt weiß ich, wofür seine Lektionen gut sind. Außerdem werde ich in Tol Barad Holz holen um zu üben, die behauenen Schiffsplanken sind perfekt für meine Zwecke geeignet.

Als ich total erledigt nach Hause kam, stürzte mir Mama entgegen. Die sah vielleicht aus! So schwarz habe ich sie noch nie gesehen und ihre Augen glühten wie die eines Drachen. Sie war wirklich wesentlich furchterregender als sonst.

Im Haus warteten zwei ernstdreinblickende Schildwachen, die mir erklärten, dass Tyrande mich sprechen wollte. Als ich erwiderte, dass ich müde wäre und sie ein andere Mal wiederkommen sollten, meinten sie, dass wäre kein Höflichkeitsbesuch. Ich glaube, Mama hat geweint, als sie mich aus dem Haus führten. Auf jeden Fall jammerte sie, dass sie nicht wüsste, was sie mit mir falsch gemacht hätte.

Ehe ich mich versah, befand ich mich auf dem Schiff nach Rutheran. Sie hatten mich in eine Kabine gesperrt und diese mit einem Schloß versehen, welches ich noch nicht kannte – voll gemein!

Und dann auf einmal stand ich vor Tyrande. Ich dachte schon, Mama wäre sauer, aber die hat das glatt noch getoppt. Offensichtlich haben sie erfahren, dass ich etwas mit dem Prinzen vorhabe und ganz offensichtlich ist die Elfeninsel im Falle eines Krieges gefährdetes Gebiet. Woher soll ich denn so etwas wissen, ich lese in der Gazette immer nur die Vorankündigungen von gesellschaftlichen Ereignissen, um entsprechend Beute machen zu können. (Winter liest dagegen lieber über die Roben, die die Frauen trugen und schüttelt immer den Kopf über die Tatsache, dass man einfach nirgendwo vor Diebstählen sicher ist). Aber ich schweife ab.

Auf jeden Fall hielt Tyrade mir einen Vortrag über gefährdete Gebiete und darüber, dass die Kurzohren unsere wichtigsten Verbündete wären, worüber sie auch nicht begeistert schien. Ich glaube, sie wäre es noch weniger, wenn sie wüsste, wie in Sturmwind über uns Elfen gesprochen wird, obwohl wie schon Darnassus aus dem Weltenbaum schnitzten als die Kurzohren noch in Höhlen hausten. Selbst diese knuddligen Zwerge haben dort ein höheres Ansehen als wir. Von den abgebrochenen Zwergen, den Gnomen, ganz zu schweigen.

Tyrande hat auch gesagt, wenn ich nicht über Mama mit ihr verwandt wäre, müsste sie mich einsperren lassen, weil ich den Prinzen entführen wollte. Keine Ahnung, wie sie das rausbekommen haben, mein Tagebuch liegt sicher verwahrt unter Holzbohlen.

Dann hat sie mich wieder nach Hause bringen lassen und ich glaube, Mama war zum ersten Mal in ihrem Leben glücklich mich zu sehen. Sie hat gesagt, Hausarrest würde bei mir nicht viel bringen, weil ich sowieso ausbüxen würde, also hat sie mir das Gold gekürzt. Was dazu führt, dass ich einen Teil meiner Waren verkaufen muss. Außerdem habe ich Zeit, mir zu überlegen, wie ich das mit dem Prinzen noch diskreter anstelle.
Ich meine, die Schlösser habe ich von jemand anderen kaufen lassen, der wieder jemanden beauftragt hat. Außerdem brauche ich ein anderes Versteck, die Urlaubshütte fällt wohl aus.

Irgendwie ist die Entwicklung total deprimierend, keiner gönnt es mir, Gold zu verdienen.

Kampfmönche

Veröffentlicht: 21. Oktober 2012 in Allgemeines

Seit die alten Männer im Kloster den Pups beinahe getötet hätten und ein Glas Wein für die ganze Mannschaft reichen muss, dachte ich, alle Mönsche wären so abgrundtief böse.

Weit gefehlt!
Ich habe das Kloster von Tian entdeckt und dort sind sie richtig cool drauf. Wenn sie nicht gerade ihrem Bier zusprechen, machen sie dort Kampfübungen und konnten selbst mir noch ein paar Tricks beibringen. Irgendwie ist ein total tolles Gefühl, in einer Reihe mit anderen Kämpfern zu stehen und dort an dem Kampftraining teilzunehmen. Ich wollte gar nicht mehr weg, aber sie sagten, sie könnten mir als Fremde nicht mehr beibringen und ich sollte lieber helfen, den Prinzen zu finden.

Was den angeht, habe ich mir folgendes überlegt: Ich kassiere die Belohnungen und nehme ihn dann als Geisel. Wenn das klappt, bin ich endgültig von Mama finanziell unabhängig. Mal sehen, wer mehr zahlt, die Horde oder die Kurzohren.

Ich kann ihn erst einmal in der Sommerhütte unterbringen, muss nur noch die Schlösser verstärken und dem verwöhnten Blag genug zu essen besorgen. Gleich mal los, um Vorbereitungen zu treffen – ich werde reich Oo.

Kriegsnachrichten

Veröffentlicht: 18. Oktober 2012 in Allgemeines

Normalerweise kümmere ich mich nicht um Politik, es sei denn, sie ist schlecht fürs Geschäft. Und die Geschäfte gehen richtig schlecht.

Es scheint ein neuer Kontinent wurde entdeckt, um den sich die Horde und die Allianz streiten, wahrscheinlich, weil er sehr reich an Erzen ist. Und zu allem Überfluss ist Sturmwinds Prinz abhanden gekommen, den jetzt alle suchen. Mich kümmern ja nur die ausgesetzten Belohnungen, denn Mama sagt, alle Kurzohren wären Kriegstreiber und bei der Horde gäbe es auch Familien wie wir, die nur in Ruhe leben und ihre Kinder aufziehen wollen. Vielleicht hat sie sogar mal Recht.

Ich habe schon erste Kontakte zu den Eingeborenen knüpfen können: Alluwen wird sie lieben, da sie recht lahmarschig sind und nicht so richtig in die Gänge kommen. Als Reittiere benutzen sie Schildkröten, weil alles andere bei ihnen wohl einen Geschwindigkeitsrausch verursacht. Apropos Rausch: Das Bier dort ist besser als Zwergenbier.

Ich habe noch nicht viel gesehen, aber die ein Dorf von der Größe Auberdines gilt dort als groß, was darauf schließen lässt, dass die Eingeborenen, sie nennen sich Pandaren, sehr vereinzelt in der Wildnis leben. Was wieder Allu gefallen wird, Raubzüge aber sehr kompliziert macht.

Die eigentliche Hauptstadt des Reiches ist gar keine richtige Stadt, sondern ein buntes Gebäude ohne einzelne Wohnungen. Wahrscheinlich reisen die Angestellten zur Arbeit aus dem Umland an, was für mich sehr unpraktisch ist und die Geschäfte sehr kompliziert. Mama hat gesagt, wir werden im Zwergenviertel wohnen bleiben und und allerhöchstens ein Dritthaus auf dem neuen Kontinent nehmen. Dabei wird die Sommerhütte schon kaum genutzt, außer dass ich dort Ware lagere.

Insgesamt ist es ein sehr merkwürdiger Kontinent, dass muss ich schon sagen. Ich hoffe nur, dass der Krieg sich nicht noch verschlimmert. Mama erklärt uns bei jeder Gelegenheit, dass die Horde nicht so böse ist, wie sie in den Nachrichten dargestellt wird und dass wir uns auf jeden Fall raushalten sollen. Sie hätte uns nicht großgezogen, damit wir vom König verheizt würden (was immer sie damit meint) und notfalls würde sie uns nach Darnassus zurückschicken. Da halte ich mich dann doch lieber aus allem raus, wenn eine Drohung wirkt, dann diese.

Mehr gibt es zur aktuellen Lage nicht zu schreiben.

Neue Beschimpfung gelernt

Veröffentlicht: 23. September 2012 in Allgemeines

Heute in der Kneipe aufgeschnappt: Du Sohn eines mutterlosen Ogers. Muss ich bei Gelegenheit mal Winter hinknallen.

Typisch Mama…

Veröffentlicht: 11. September 2012 in Allgemeines

Ich konnte lange Zeit nicht schreiben, weil der neue Flohfänger mich in die Hand gebissen hatte und ich ins Krankenhaus musste. Alluwen hat jeden Tag frische Kräuter für Verbände und Stärkungstränke gesammelt, was auch das Mindeste ist, schließlich ist es ihr Baby. Danach musste ich erst einmal sehen, dass ich wieder einigermaßen beweglich wurde und Kraft gewann, bevor ich auf dem Sturmwinder Marktplatz Taschendiebstahl übte.

Wenn man auch Mama nicht aufpasst, irgendwer hat ihr ein total knochiges Pferd aufgeschwatzt. Ich verstehe ohnehin nicht, warum sie Geld für ein Reittier ausgibt, stehen doch genug angebunden herum. Aber dieses Vieh kann man noch nicht einmal schlachten und kürschnern, weil es weder Fleisch noch Fell hat, sondern nur Knochen. Jedes Mal, wenn ich runter in den Stall gehe, trifft mich der Schlag.

Kaum bin ich aus dem Haus, geht alles drunter und drüber. Ich glaube, sollte ich doch noch zu einem großen Bruch kommen, muss ich trotzdem bei Mama bleiben. Ohne mich ist sie verloren und irgendjemand muss auf die Familie aufpassen.